Letzte Woche Baumtag…
15. Mrz
Die Japanischen Wochentage sind schon witzig. Von Montag bis Sonntag sieht’s bei denen so aus:
| 月 | 火 | 水 | 木 | 金 | 土 | 日 |
| Mond | Feuer | Wasser | Baum | Gold | Erde | Sonne |
Günter Freiherr von Gravenreuth ist tot
22. Feb
Tja, was soll man dazu noch sagen… “Tanja Nolte-Berndel” hat sich heute die Rübe weggeballert. Scheinbar hat der Kerl doch sowas wie ‘n Gewissen gehabt, und das ist jetzt wohl übergequollen.
Hier mal ‘ne schnelle Zusammenfassung aus seinem Wikipedia Artikel:
Günter Werner Freiherr von Gravenreuth (* 12. Juli 1948 in München; gebürtig Günter Werner Dörr; † 22. Februar 2010) war seit 1981 Rechtsanwalt und Verleger in München.
Gravenreuth war Verfasser juristischer Fachveröffentlichungen mit den Schwerpunkten Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz. Durch eine Reihe von Abmahnungen gegen Betreiber von Webpräsenzen sowie Forumdiskussionen mit seinen Kritikern erlangte er in der IT-Branche Bekanntheit und stieß auf Kritik. Er wurde 2009 wegen Untreue und Betrugs rechtskräftig zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt.[1] Am 22. Februar 2010 erschoss sich Gravenreuth nach einer vorherigen telefonischen Suizid-Drohung unmittelbar nachdem die Polizei in seine Wohnung eingedrungen war.[2]
Bekannt wurde Gravenreuth, als einer seiner Testbesteller Ende 1992 auf verdächtig erscheinende Kleinanzeigen in Computerzeitschriften, in denen überwiegend Privatleute inserierten, die so genannten „Tanja-Briefe“ (unter dem Pseudonym „Tanja Nolte-Berndel“ und einigen weiteren weiblichen Pseudonymen) versandte.[3][4] Teilweise war diesen Briefen sogar ein Foto (aus einer Bildagentur) der vermeintlichen 15-jährigen Schreiberin beigelegt. Falls ein so Angeschriebener auf die Bitte um Software-Tausch des angeblichen Teenagers einging, wurde dieser bei entsprechender Beantwortung wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht abgemahnt, gegebenenfalls auch angezeigt. Auch führten einige Fälle zu Hausdurchsuchungen. Von Kritikern wurde Gravenreuth vorgeworfen, dass er die Abgemahnten zu den Straftaten selbst aufgefordert hätte; dieser Vorwurf wurde jedoch von den Gerichten nicht bestätigt.
Ich hab sogar einen dieser “Tanja”-Briefe gefunden. Schon ganz schön dreist, wie der da hormonverklärte Teenies zu Straftaten animiert hat…
Programmieren auf dem Nokia N900
12. Feb
Eigentlich nur als kleine Gedächtnisstütze für mich selbst gedacht, aber vielleicht hat ja noch jemand Verwendung für meine Notizen zur Software Entwicklung auf Nokias neuem N900.
Kein Bingo für Afrika
28. Jan
Vor gut 6 Wochen habe ich meine erste iPhone Applikation veröffentlicht. Es handelt sich dabei um ein irrsinnig nützliches Werkzeug für gemütliche Spieleabende, ohne dass kein ernsthafter Spieler das Haus verlassen würde. Man kann damit nämlich Bingozahlen ziehen.
Für die Autoren von iPhone Applikationen hält Apple eine kleine Statistik bereit, mit der man sich über den Verbreitungsgrad und die Beliebtheit seiner Kreation informieren kann. Und nach immerhin eineinhalb Monaten dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, mal ein kleines Resume zu ziehen.
Insgesamt wurde die Applikation mittlerweile von 2259 verschiedenen Personen aus 54 Nationen heruntergeladen, von denen alle bis auf 16 Leute zu faul waren, ihre Meinung kund zu tun. Das ist vielleicht auch besser so, denn die 16 Bewertungen ergeben gerade mal einen Durchschnitt von 2 Sternchen (von maximal 5). Nach einer etwas detaillierteren Analyse steht fest, dass die Kanadier mit 425 Downloads weltweit führend sind im elektronisch unterstützten Bingo spielen. Ihre südlichen Nachbarn aus den USA folgen Ihnen ganz dicht mit 335 Downloads. Weitere 317 Exemplare wurden in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, heruntergeladen. Mit kreativem Blick kann man in Ihrer Landesflagge ja auch schnell eine rote Bingokugel auf weißem Grund erkennen, weshalb mich der dritte Platz nicht überrascht. Gleich nach den Japanern folgen ganz brav die Deutschen, die aus Loyalität immerhin 261 mal den Knopf gedrückt haben.
Insgesamt haben so ziemlich alle europäischen und asiatischen Länder ihren Teil zu meinem Ruhm beigetragen. In kaum einem Land hat sich nicht zumindest eine Person gefunden, die weiß wie man Spaß hat:
Es gibt nur eine Region auf der Welt, die so völlig aus der Reihe tanzt und sich zur bingofreien Zone erklärt hat. Und das ist Afrika, die Spaßbremse unter den Kontinenten. Nichtmal im eigentlich doch sehr modernen und europäisch anmutenden Südafrika gibt es auch nur ein einzelnes iPhone, auf dem nummerierte Kugeln über den Bildschirm fliegen. Manche Leute erkennen Spaß nicht mal, wenn er umsonst ist.
Die restlichen 60%
28. Jan
iPod und iPad. 40% der Vokale hat Apple damit schon abgedeckt. Will jemand wissen wie die Entwicklung weitergehen wird? Ich werd’s euch verraten:
iPet – Die Revolution im Haustiermarkt. Das iPet ist das Resultat jahrelanger Forschung und das erste katzenartige Haustier, dass man an mehreren Stellen gleichzeitig berühren kann. Die unter Mithilfe von Verhaltenspsychologen entwickelte Benutzerführung erlaubt einen völlig natürlichen Umgang, der dem mit einer echten Katze beinahe ähnelt. Erhältlich in flauschiger schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.
iPit – Die Revolution im Sicherheitsmarkt. Die iPit ist das Resultat jahrelanger Forschung und die erste berührungsempfindliche Falltür für die eigene Wohnung. Nie mehr Stress mit Vertretern und GEZ Spionen. Erhältlich in tarnungserprobter schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.
iPut – Die Revolution im Recyclingmarkt. Das iPut ist das Resultat jahrelanger Forschung und das erste Gerät, dass schon beim Kauf kaputt ist. Kein anstrengendes Warten mehr bevor man es entsorgen kann. Erhältlich in zerkratzter schwarzer Klavierlackoptik oder glänzendem weiß.
Über den Wolken…
18. Jan
…kennt die Schummelei scheinbar keine Grenzen. Kurz nach Ostern werde ich mit meiner besten Hälfte eine kleine Urlaubsreise unternehmen. Aus diesem Grund habe ich gestern die Preise und Konditionen einiger Fluglinien für einen Flug von Berlin nach London verglichen. Es ist echt unglaublich mit was für Tricks die Airlines heutzutage versuchen, kleine Preise vorzutäuschen.
AirBerlin bietet den einfachen Flug für 26 Euro pro Person an. Klickt man sich jedoch weiter durch den Buchungsvorgang, tauchen plötzlich noch 3 Euro Gebühren und 50 Euro (!) Kerosinzuschlag pro Passagier auf. Warum ist das Sprit nicht in den Ticketkosten mit drin? Kann ich ersatzweise auch vorher kurz zur Tanke und ‘nen Kanister mitbringen? Oder zahl ich weniger, wenn ich auf der Startbahn schiebe?
Bei easyJet kostet der Flug mit 26,99 Euro nur geringfügig mehr als bei AirBerlin, und Steuern, Gebühren und Kerosin sind in diesem Preis sogar schon inbegriffen. Was für ein Schnäppchen! Allerdings muss man bei diesem Anbieter 44 Euro extra dafür zahlen, dass der Koffer mitfliegen darf. Mein Gepäck zahlt also mehr für den Flug als ich… Und hat garantiert auch mehr Beinfreiheit. Ausserdem bietet easyJet ein revolutionäres System bei der Vergabe von Sitzplätzen an: Es gibt keine Sitznummern. Wenn man als Gruppe gerne mehrere zusammenhängende Plätze hätte, dann sollte man schnell rennen können und starke Ellenbögen haben. Aber natürlich lässt sich auch dieses kleine Manko gegen ein geringes Entgelt beheben. Für 22,50 Euro pro Person darf man sich vordrängeln.
Zu guter Letzt kann man sich dann noch für weitere 2,77 Euro ein reines Gewissen erkaufen und das entstandene CO2 irgendwie auf magische Weise unschädlich machen. Wieviel CO2 bei so einem Flug entsteht? Scheinbar 23760 Tonnen, wenn man von 132 Passagieren in einer voll besetzten Boeing 737-600 ausgeht, was dem 364-fachen des Gewichts des voll belandenen Flugzeugs entspricht.
Reduce the impact of the carbon emissions from your flights on the environment through UN certified emission reduction projects.
Contribute €2.77 per person to balance the 180.000kg of Carbon Dioxide per passenger on this booking – there are no middlemen and easyJet doesn’t profit from the scheme.
Vielleicht hofft easyJet, dass man angesichts dieser völlig utopischen Zahlen ein so schlechtes Gewissen bekommt, dass man über die unverschämten Preiszuschläge hinwegsieht…
Was war zuerst da?
13. Jan
Die alte Frage nach dem Huhn und dem Ei kennt ja schon jeder. Aber was mich viel mehr interessiert ist, ob es zuerst die Haselnuss oder das Toffifee gab? Schließlich enthält Toffifee Nougat, was ja bekanntlich aus Haselnüssen hergestellt wird. Andererseits wächst die Haselnuss als Kern im Toffifee heran… Auf manche Fragen hat die Wissenschaft selbst im Jahr 2010 noch keine Antwort parat.
Kürzung der Staatsmiete
10. Jan
Weil die BVG gegen Ende des letzten Jahren für so viel Chaos gesorgt hat und die vereinbarten Leistungen nicht vollständig erbringen konnte, bekamen alle Monatskarten Abonnenten als Wiedergutmachung einen Freimonat geschenkt. Das erscheint mir so fair und vernünftig, dass ich dieses Konzept auch gerne in anderen Bereichen umgesetzt sehen würde. Konkret denke ich da an folgende Idee: Wenn sich unsere Regierung mal wieder blamiert oder in irgendeiner Weise etwas verbockt, dann würde ich in dem Monat gerne von sämtlichen Steuern befreit werden. Schließlich sind die Steuern nichts weiter als eine Art Club Gebühr. Eine Art Miete, für die man als Gegenleistung in einem sauber organisierten Staat leben darf. Und wer würde nicht die Miete kürzen, wenn der Putz von der Wand blättert?
Winter 2.0
04. Jan
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Unser Balkon ist seit einer guten Woche unter einer äußerst hartnäckigen Schneeschicht verbuddelt, die ich jetzt endlich mal fachmännisch vermessen habe. Und da 20 cm mal 7 Tage immerhin knapp 1.40 Meter ergibt, würde ich sagen, dass wir in Berlin mehr Schnee haben als in den Alpen. Hätte man das gedacht? Wahnsinn!
Um eine bleibende Erinnerung an die phänomenalen Schneemassen zu behalten, habe ich hier einige Photos hochgeladen, die ich vor wenigen Tagen geschossen habe.
Bingo
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BVG Stadtplan




